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Die Mitglieder der Partei der Nichtwähler spiegeln alle politischen Meinungen der demokratische Parteien wieder. Viele haben oder hatten ihre politische Heimat in den etablierten Parteien und verstehen nicht mehr deren Handeln im Zusammenhang mit deren Programmen oder Wahlversprechen.

Die Partei der Nichtwähler versteht sich nicht als Programmpartei, vielmehr ist uns daran gelegen, die Strukturen und Rahmen-bedingungen im politischen System zu verbessern, um gute und vernünftige Programminhalte - unabhängig von welcher Partei - im Sinne der Bürger umzusetzen. Erst, wenn diese Basis neu justiert ist, so unsere Überzeugung, können auf ihr Inhalte diskutiert und umgesetzt werden.

Abgeordnete der Partei der Nichtwähler repräsentieren ihre Wähler und entscheiden frei und ohne Fraktionszwang gemäß ihrem Wahlversprechen und dem folgenden Grundsatzprogramm. Wir sind gegen Parteien als Selbstzweck und sich selbst darstellende Berufspolitiker.


 

Grundsatzprogramm der Partei der Nichtwähler                    (Stand 19.03.11)

1. Politische Mitbestimmung der Bürger hört nicht mit den Wahlen auf.

Stärkung der Demokratie durch direkte Beteiligung der Bürger in Form von Volksabstimmungen.

2. Aufgabe des Abgeordneten

Abkoppelung der politischen Tätigkeit von der beruflichen Karriere.Begrenzung der Mandatsdauer auf zwei Legislaturperioden.

3. Parteienfinanzierung

Volle Transparenz über die Herkunft der Finanzmittel und deren Verwendung. Staatliche Parteienfinanzierung begrenzt auf die Wahlkampfkostenerstattung. Kein Lobbyismus durch Unternehmensspenden. 

4. Für ein nachvollziehbares und gerechtes Steuersystem

Vereinfachung des Steuersystems. Abschaffung von überholten Subventionen.

5. Für einen gesunden Föderalismus 

Stärkung der Rolle des Bundesrates als Vertretung der Länder und nicht als verlängerter Arm der Parteien. Alle Landtagswahlen an einem Termin. 

6. Stärkung der kommunalen Politik

Keine Verpflichtungen der Kommunen durch Bundesgesetz und Landesgesetzgebung ohne entsprechende gleichzeitige Finanzierung.

 7. Gesundheit

Reform des Gesundheitssystems unter den Aspekten:

Verstärkung der Solidargemeinschaft durch Einbeziehung aller Bürger und deren Einkommensarten. Mehr Selbstverantwortung  und Transparenz. Einheitliches Versicherungssystem

8. Bildungspolitik ist die beste Sozialpolitik

Investitionen in die Bildung und Unterstützung der Familien und Alleinerziehenden beim Unterhalt und der Erziehung ihrer Kinder sichern den zukünftigen Erfolg unserer Gesellschaft und geben unserer Jugend eine Perspektive.

9. Integration

Förderung des Zusammenlebens mit gegenseitigem Respekt und uneingeschränkter Beachtung der Würde eines jeden. 

10. Wiederherstellung der sozialen Marktwirtschaft

Umsetzung des im Grundgesetz festgelegten Prinzips „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ (GG,Art.14,2)

Lohn und Renten müssen die Lebensgrundlage sichern. 

11. Unsere Beziehung zur Welt

Deutschland bleibt dem Frieden verpflichtet. Die Bundeswehr ist nach unserer Verfassung ausschließlich für die Verteidigung des Landes geschaffen.

12. Unsere Beziehung zur Umwelt

Wirtschaftliche Entwicklungen im Einklang mit der Umwelt und der Natur.


Das Buch zur Partei

Wie sie wurde,
was sie ist:
"Partei der Nichtwähler: Der schlafende Riese" (2011) 

Jetzt ist es raus: Unser Bundesvorsitzender Dr. Werner Peters hat niedergeschrieben, wie er die "Partei der Nichtwähler" in den 1990er Jahren gegründet hat. Das Buch beschreibt die Ziele der Partei, aber auch die Herausforderungen, die sich auf dem Weg dahin stellen. Das Buch ist im EWK-Verlag erschienen und dort bzw. im Handel erhältlich.

 

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Nichtwähler sorgen mit für Einzug der Piraten-Partei in den Berliner Senat

Damit hatte sie wohl nicht gerechnet: Mit gleich 15 Abgeordneten wird die Piraten-Partei künftig im Berliner Senat vertreten sein, der am 18.9.2011 gewählt wurde. Ein Grund für diesen Erfolg: Die Piraten-Partei hat eine ganze Reihe von Nichtwählern mobilisieren können. 23.000 Berliner, die bis dato nicht an die Wahlurne gegangen waren, machten nun ihr Kreuz bei den Piraten. Dies zeigt einmal mehr: Die Nichtwähler sind eine mächtige politische Kraft in Deutschland.


Wahlbeteiligung in MeckPom

nimmt rapide ab

Das war deutlich: Bei der jüngsten Landtagswahl in Mecklenburg Vorpommern ist nahezu jeder zweite Wahlberechtigte zu Hause geblieben. Gerade einmal 51,4 Prozent haben ihr Kreuzchen gemacht. Es war die schlechteste Wahlbeteiligung in MeckPom seit der Wiedervereinigung. Zur Schaugrafik der Wahlbeteiligung

 

Bundesparteitag in Köln

Am 28. Mai 2011 fand in Köln der Bundesparteitag der Partei der Nichtwähler statt. Dabei wurde die entgültige Satzung und der Antrag auf Zulassung der Partei beim Bundeswahlleiter verabschiedet. Während der nächsten Wochen soll nunmehr die Mitgliederbasis vergrössert und im September 2011 der erste Landesverband NRW gegründet werden. Die Gründung weiterer Landesverbände ist für das 4. Quartal 2011 geplant. Damit möchte sich die Partei der Nichtwähler für die Teilnahme an den nächsten Landtagswahlen aufstellen. Interessierte Nichtwähler aus allen Bundesländern sind als passive und aktive Mitglieder sehr willkommen. Anmeldung online unter "Beitreten". Die Einladung zur Gründungsversammlung der Landesverbände erfolgt rechtzeitig per e-mail.



 

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